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To-do’s während der Schwangerschaft

Janine Engelhardt |
To-do’s während der Schwangerschaft

Mit den ganzen Anträgen und Formularen, die man während einer Schwangerschaft ausfüllt, hat man einiges um die Ohren, aber auch die To-Do-Liste wächst zusammen mit dem Bauch immer weiter und weiter. 

Wir haben dir eine Liste zusammengestellt, damit du gut organisiert durch die Schwangerschaft kommst. 

Hebamme suchen 

Man kann es einfach nicht oft genug sagen - beginne so früh wie möglich mit der Suche nach einer Hebamme. Ich hab‘ sofort nach dem ersten Termin bei meiner Frauenärztin eine Hebamme gesucht und gefunden - also wirklich ziemlich früh. Es war auch der letzte „freie Platz“ - eine Woche später hätte dies ganz anders ausgesehen.

Eine Hebamme kann dich durch die Schwangerschaft begleiten und unterstützt dich auch bei der Nachsorge. Sie kommt zu dir nach Hause und hilft dir zum Beispiel bei Fragen rund ums Stillen, wiegt dein Baby und prüft den Nabel deines Kindes. Für uns unverzichtbar!

Arbeitgeber*in informieren 

Eine gesetzliche Regelung wann du deine/n Arbeitgeber*in informieren musst, gibt es nicht. Sobald dein/e Arbeitgeber*in jedoch über deine Schwangerschaft Bescheid weiß, können die besonderen Schutzvorschriften berücksichtigt werden.

Kreißsaal besichtigen 

Wenn du dich für eine Entbindung im Krankenhaus entschieden hast, empfiehlt es sich den Kreißsaal vorher zu besichtigen. Oft werden Führungen oder Informationsabende einmal im Monat angeboten. Wenn du mehrere Krankenhäuser zur Auswahl hast, fang am besten bereits im 4. Monat mit den Besichtigungen an, damit du es auch zeitlich schaffst alle abzuklappern.

Aufgrund der aktuellen Lage bieten manche Krankenhäuser nur virtuelle Führungen an - informier‘ dich am besten über die Website der jeweiligen Krankenhäuser.

Anmeldung im Krankenhaus

In manchen Krankenhäusern musst du dich vorab für die Entbindung anmelden. Informiere dich über die Vorgehensweise direkt bei deinem Krankenhaus deiner Wahl. Dies gilt ebenso für die Entbindung in einem Geburtshaus. 

Solltest du dich für eine Hausgeburt entscheiden, benötigst du eine Hebamme, die dich bei einer Entbindung zu Hause unterstützt. Nicht jede Hebamme bietet diese Leistung an.

Geburtsvorbereitungskurs besuchen 

In einem Geburtsvorbereitungskurs werden nicht nur Atemübungen gemacht - du bekommst Tipps und Tricks, die dir eine gewisse Sicherheit geben können. Frag‘ am besten bei deiner Hebamme an, ob sie einen Kurs anbietet - ansonsten kannst du dich auch bei deinem/r Frauenarzt*in oder in der Geburtsklinik informieren.

Die Kursgebühren (auch von Onlinekursen) werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. 

Erstausstattung besorgen 

Windeln, Babykleidung und was du sonst noch so benötigst, stellen wir dir in einem separaten Beitrag zusammen.

Kliniktasche packen 

Eure Kliniktasche sollte spätestens in der 36. Schwangerschaftswoche gepackt sein. Alles was Mama, Papa und Baby benötigen, stellen wir dir in einem separaten Beitrag vor.

Für den Fall der Fälle empfiehlt es sich, auch bei einer geplanten Hausgeburt, eine Kliniktasche vorsorglich zu packen.

Kleidung für‘s Baby waschen

Wasche - um eventuelle Rückstände zu beseitigen - und sortiere die Kleidung nach Größen, damit du alles griffbereit hast, wenn ihr mit eurem Baby zu Hause angekommen seid. 

Kinderarzt*in suchen 

Bei einer stationären Geburt wird die U2 Untersuchung in den ersten Tagen nach der Geburt von einem/r Kinderarzt*in in der Klinik vorgenommen. Solltest du ambulant entbinden, benötigst du für die Untersuchung bereits eine/n Kinderarzt*in, der diese Untersuchung (meist zwischen dem 3. und 10. Lebenstag) übernimmt. 

Da Kinderärzte*innen in vielen Gegenden rar sind, empfiehlt es sich, auch bei einer stationären Geburt, sich rechtzeitig nach einem Arzt*in umzusehen. Dies erspart dir die Suche, wenn dein Baby erstmal da ist.

Essen vorkochen

Im Wochenbett am Herd stehen und den Kochlöffel großartig schwingen? Glaub mir, du wirst besseres zu tun haben und wirst froh sein, wenn dein Gefrier- oder Vorratsschrank gefüllt ist.

Friere am besten portionsweise Gerichte ein und solche für die du nur eine Gabel oder einen Löffel zum Essen brauchst. So hast du eine Hand für dein Baby frei. Meist wird es genau dann wach und verlangt nach etwas zu essen, wenn du gerade selbst anfangen willst. 😊

Unser Tipp: Backe einen Kuchen und friere diesen auch portionsweise ein - etwas Nervennahrung zwischendurch schadet nicht.

Kinderzimmer einrichten  

Zugegeben - ein Kinderzimmer wirst du die erste Zeit nicht benötigen - es einzurichten macht aber einfach unheimlich Spaß. Eine Ecke mit einem Wickelplatz oder eine gemütliche Stillecke reichen natürlich auch aus. 😜

Auch nach der Entbindung warten ein paar to-do‘s auf dich - diese werden wir dir in einem separaten Beitrag zusammenfassen. 

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